8 Nutzen Sie die intraorale Kamera schon für die Patientenberatung?

Die meisten Patienten gehen regelmäßig zum Zahnarzt, um ihren Zahnzustand überprüfen zu lassen. Nicht selten kommen sie ohne Beschwerden – nur um sich bestätigen zu lassen, dass alles in Ordnung ist. Gerade bei Neupatienten, zu denen noch keine tragfähige Vertrauensbeziehung aufgebaut werden konnte, besteht die Herausforderung dann darin, dem Patienten die „schlechte Botschaft“ mit Fingerspitzengefühl zu überbringen. Er soll den Behandlungsbedarf ernst nehmen, jedoch nicht das Gefühl bekommen, der Zahnarzt suche Defekte, um seine Einnahmen zu sichern.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Zunächst erfolgt die „normale“ zahnärztliche Untersuchung. Sobald Sie jedoch Diagnosen stellen, die einer Behandlung bedürfen, machen Sie sofort Bilder davon. Für den Patienten ist es wichtig, dass Sie Ihr Handeln kommentieren.

Nehmen Sie sich Zeit für das Gespräch
Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Beratung in einem anderen Raum weiterzuführen, dann ist jetzt der Zeitpunkt, wo Sie den Patienten von seinem Lätzchen befreien und mit ihm in einen Beratungsraum gehen. Gibt es einen solchen Raum nicht, dann sorgen Sie dafür, dass der Patient zumindest vom Behandlungsstuhl aufstehen kann. Er kann zum Beispiel auf einem normalen Stuhl vor dem Bildschirm Platz nehmen.

Bildschirm für den Patienten
Beim Neukauf einer Behandlungseinheit kann die intraorale Kamera in diese integriert werden. Einen besonders modernen Eindruck vermittelt die Praxis den Patienten, wenn der Bildschirm so installiert ist, dass der Patient die Bilder im Behandlungsstuhl liegend sofort betrachten kann. Da die modernen Kameras nicht nur fotografieren, sondern auch ein Live-Bild anzeigen, kann die Untersuchung so gestaltet werden, dass der Patient die gesamte Situation in seinem Mund sehen und nachvollziehen kann.

Mobile Kamera mit USB-Anschluss
Neben der in die Behandlungseinheit integrierten intraorale kamera zahnarzt gibt es die Mundkamera mit USB-Anschluss für den PC. Man benötigt nur einen USB2-Anschluss. Der USB 2.0-Stecker beinhaltet Stromversorgung und Video-Übertragung in einem. Eine separate Box bzw. Stromversorgung wird somit überflüssig. Auf dem PC wird eine Bildsoftware installiert. Will man die Kamera benutzen, steckt man sie ein und startet das Programm. Das Live-Bild wird durch eine Fingertaste gestoppt und direkt in die Bildsoftware gespeichert. Dieses System eignet sich ideal für die Mehrplatz-Nutzung: abziehen, einstecken – fertig! Somit braucht man nur eine Kamera für die gesamte Praxis.

Systemvoraussetzungen
Diese Merkmale sollten bei einem Mundkamera-System vorhanden sein:

ein abtrennbares Handstück für den leichten Transport und die Nutzung in mehreren Behandlungszimmern
eine Standbildfunktion über eine Fingertaste für ein zitter- und flimmerfreies Bild
eine 0°-Optik für die seitenrichtige Darstellung von Bildern
ein Umlenkspiegel für die Darstellung von Distalflächen
mindestens sechs bis acht LEDs im Kamerakopf, die für eine optimale Ausleuchtung sorgen
eine unbeschlagbare Optik durch Erwärmung der LEDs auf Körpertemperatur
die Anbindung an Monitore, PCs und Notebooks Ihrer Wahl
die Montagemöglichkeit für den Bildschirm an Behandlungseinheiten, Wänden oder Zimmerdecken
die Erweiterungsoption zur kabellosen Funk-Version sowie die Einbindung in vorhandene Abrechnungsprogramme
die Möglichkeit zum Drucken
die Möglichkeit, die Daten via E-Mail zu versenden  – bleaching lampe zahnarzt

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